Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 23.01.2002 - 2 S 926/01   

Kampfhundesteuer [VGH]

§ 6 Abs. 3 KAG erhöhte Kampfhundesteuer (hier: 624 Euro statt 78 Euro), Art. 2 Abs. 1 GG, keine Erdrosselungswirkung, kein Verstoß gegen die Widerspruchsfreiheit der Rechtsordnung, Zulässigkeit einer unwiderleglichen Vermutung der Gefährlichkeit in der Steuergesetzgebung;

(vgl. BVerwG, «Kampfhundesteuer»)

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Justiz Baden-Württemberg

    Höhere Hundesteuer für Kampfhunde zulässig

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    Art 105 Abs 2a GG, Art 3 GG, § 6 Abs 3 KAG BW
    Höhere Hundesteuer für Kampfhunde zulässig

  • VD-BW Rechts- und Vorschriftendienst(Abodienst, kostenloser Testzugang, Einzelerwerb möglich, Leitsatz frei)

    Hundesteuer; Kampfhund; Erhöhter Steuersatz; Gleichbehandlung; Gleichbehandlungsgebot; Unwiderlegliche Vermutung; Lenkungsabgabe; Widerspruchsfreiheit der Rechtsordnung; Warenverkehrsfreiheit

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Steuer: Hundesteuer, Kampfhund, Gleichbehandlungsgebot, Unwiderlegliche Vermutung, Lenkungsabgabe, Widerspruchsfreiheit der Rechtsordnung, Warenverkehrsfreiheit

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Hundesteuer, Kampfhund, Gleichbehandlungsgebot, Unwiderlegliche Vermutung, Lenkungsabgabe, Widerspruchsfreiheit der Rechtsordnung, Warenverkehrsfreiheit

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion(Abodienst) (Verschiedene Textarten)

    Erhöhte Steuer für Kampfhunde rechtens

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Wird zitiert von ... (14)  

  • OVG Sachsen-Anhalt, 23.01.2006 - 4 L 289/05  

    Hundesteuer

    Es kommt also nicht darauf, ob der besteuerte Hund fünf-, zehn- oder zwanzigmal gefährlicher ist als ein anderer, weniger besteuerter Hund, sondern darauf, ob der Steuersatz für einen Kampfhund zur Erreichung des Lenkungszwecks der Abgabe angemessen ist (so auch VGH BW, Beschl. v. 23. Januar 2002 - 2 S 926/01 -, [juris]).

    Die Abgabe bewirkt jedenfalls nicht, die Haltung von Kampfhunden unmöglich zu machen (so z. B. ausdrücklich auch BVerwGE 110, 265 [270]; zur Zulässigkeit eines Steuersatzes für gefährliche Hunde bzw. Kampfhunde von jährlich 624, 00 EUR: VGH BW, Beschl. v. 23. Januar 2002 - 2 S 926/01 -, [juris]; von jährlich 846, 70 EUR: OVG NW, Beschl. v. 15. Mai 2001, a. a. O.; von jährlich 306, 78 EUR: NdsOVG, Urt. v. 13. Juli 2005 - 13 LB 299/02 -, [juris]; von jährlich 409, 00 EUR: ThürOVG, Beschl. v. 28. September 2004 - 4 EO 886/04 -, DÖV 2005, 303).

  • VGH Baden-Württemberg, 26.03.2009 - 2 S 1619/08  

    Kampfhundesteuer für American Staffordshire Terrier

    Denn es entspreche durchaus wissenschaftlicher Erkenntnis, Hunden bestimmter Rassen auf Grund ihrer genetischen Disposition ein gesteigertes Aggressionsverhalten zuzuschreiben (Normenkontrollbeschluss vom 23.01.2002 - 2 S 926/01 - VBlBW 2002, 210).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.06.2004 - 14 A 953/02  

    Steuer auf gefährliche Hunde: Typisierung nach Rassezugehörigkeit, 1.200 DM

    auch VGH Bad.-Württ., NK-Beschluss vom 23.1.2002 - 2 S 926/01-, VBlBW 2002, 210.
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  • VGH Hessen, 11.01.2005 - 5 UE 903/04  

    Erhöhte Hundesteuer für Staffordshire Bullterrier

    Der Senat hat bereits in seinem Normenkontrollbeschluss vom 29. Mai 2001 (5 N 92/00, HSGZ 2001, 346 = HessVGRspr. 2002, 89) eine Hundesteuersatzung, die in ihren Regelungen der dem streitigen Steuerbescheid zugrundeliegenden Steuersatzung der Beklagten entsprach, geprüft und für rechtmäßig befunden (ebenso die vorherrschende Rechtsprechung: vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Januar 2000 - 11 C 8.99 -, BVerwGE 110, 265; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 19. September 2000 - 6 A 10789/00 -, NVwZ 2001, 228; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 23. Januar 2002 - 2 S 926/01 -, VBlBW 2002, 210; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 17. Juni 2004 - 14 A 953/02 -).
  • VG Stuttgart, 15.09.2003 - 11 K 3456/02  

    Erhöhte Hundesteuer für American Staffordshire Terrier Mischling trotz

    22 1. Als örtliche Aufwandsteuer (vgl. Art. 105 Abs. 2a GG) dient die Hundesteuer zwar der Einnahmeerzielung, darf zugleich aber (vgl. § 3 KAG, § 3 Abs. 1 AO) auch einen Nebenzweck verfolgen (VGH Ba.-Wü., Beschl. v. 23.01.2002 - 2 S 920/01- VBlBW 2002, 210-212; ebenso zum Nachfolgenden).
  • VG Gera, 20.01.2004 - 5 K 570/03  

    Kommunale Steuern; Kommunale Steuern

    Diese Erwägungen haben in der Rechtsprechung weitgehend Zustimmung gefunden (vgl.: OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 26. November 2002 ­ 6 C 10609/02 ­, KStZ 2003, 56; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 23. Januar 2002 ­ 2 S 926/01 ­, zitiert nach Juris; Hessischer VGH, Beschluss vom 29. Mai 2001 ­ 5 N 92/00 ­, HGZ 2001, 346-350; OVG Lüneburg, Urteil vom 5. August 2002 ­ 13 L 4102/00 ­, zitiert nach Juris; VG Frankfurt, Urteil vom 16. Oktober 2003 ­ 10 E 2299/00 (V) ­, n.v.).
  • VG Karlsruhe, 05.12.2008 - 6 K 2295/08  

    Kreuzung eines Hundes mit einem Kampfhund

    Unter Kreuzungen im Sinne der Hundesteuersatzung der Beklagten dürften unter Berücksichtigung des mit der Satzungsbestimmung offensichtlich verfolgten Lenkungsziels der generellen und langfristigen Zurückdrängung bestimmter gefährlicher Hunde (vgl. hierzu VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 23.01.2002, VBlBW 2002, 210; OVG Sachsen-Anhalt, Urt. v. 12.02.2008 - 4 L 384/05 -, juris; VG Gießen, Urt. v. 03.03.2008 - 8 E 1917/07 -, juris) daher eher auch Hunde zu verstehen sein, solange bei ihnen maßgebliche Merkmale des Rassestandards bzw. des Erscheinungsbildes der aufgelisteten Kampfhunderassen signifikant in Erscheinung treten.
  • VG Gießen, 27.11.2009 - 8 K 281/09  

    Hundesteuer

    Es kommt mithin darauf an, ob der Steuersatz für einen "gefährlichen Hund" zur Erreichung des Lenkungszwecks der Abgabe (noch) angemessen ist (vgl. VGH Bad.-Württ., B. v. 23.01.2002 - 2 S 926/01 -, juris; OVG Sachs.-Anh., U. v. 23.01.2006 - 4 L 289/05 -, juris).
  • VG Kassel, 15.12.2010 - 4 K 763/10  

    Erhöhter Hundesteuersatz für gefährliche Hunde auch dann zulässig, wenn der

    Es kommt mithin darauf an, ob der Steuersatz für einen gefährlichen Hund zur Erreichung des Lenkungszwecks der Abgabe "noch" angemessen ist (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 23.01.2002 - 2 S 926/01 -, juris; OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 23.01.2006 - 4 L 289/05 -, juris; VG Gießen, Urteil vom 03.03.2008 - 8 E 1917/07 -, juris).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.08.2004 - 14 A 854/02  
    Vgl. auch VGH Bad.-Württ., NK-Beschluss vom 23. Januar 2002 - 2 S 926/01-, VBlBW 2002, 210.
  • VG Gießen, 03.03.2010 - 8 K 280/09  

    Hundesteuer und Halter eines Hundes

  • VG Freiburg, 14.11.2002 - 4 K 402/00  

    Hundesteuer für Wachhund

  • VG Gießen, 03.03.2008 - 8 E 1917/07  

    Hundesteuer, gefährlicher Hund, Anknüpfung an Zugehörigkeit zu einer bestimmten

  • VGH Baden-Württemberg, 24.03.2004 - 2 S 2695/03  
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